Montag, 30. August 2010

Hass auf den Islam als einziges Thema - Pro Berlin

Die rechtspopulistische "Bürgerbewegung" Pro Deutschland hat am vergangenen Donnerstag ihr Berliner Büro eröffnet. Dieses soll gleichzeitig der Hauptsitz von "Pro Berlin" sein, es befindet sich im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf.

Vorbild "Pro Köln"


Bei der Eröffnung ihres Büros in Berlin zeigte, die sogenannte Bürgerbewegung einmal mehr worum es ihr wirklich geht. Sie will mit den beiden "Themenschwerpunkten" - Islamisierung Europas und kriminelle Ausländer - Wahlkampf machen, der ähnlich wie der Wahlkampf in NRW, zulasten einer bestimmten Bevölkerungsgrupppe geht, die man als Sündenbock für alles Übel in Deutschland darstellen möchte.
So ein Wahlkampf kann leider auch zu Erfolgen führen, wie es sich bei den Kommunalwahlen, im vergangenen Jahr, in Köln gezeigt hat.

Köln dient den Islamhassern und Rechtspopulisten von Pro Berlin nicht nur als Vorbild bei der Auswahl ihrer Themen, sondern auch bei dem Aufbau ihres Wahlkampfes. So sollen in Berlin, ähnlich wie in Köln, auch Hetz-DVDs verteilt werden, die DVDs beinhalten Filme, welche zeigen soll, wie weit es mit der angeblichen "Islamisierung Europas" schon gekommen ist.

"Keine Ahnung" von Kommunalpolitik

Die "Pro Berliner" geben sich zwar als lokale Bürgerbewegung, wissenn aber wenig bis nichts von der Berliner-Kommunalpolitik.
So verkündete der Pro Deutschland Vorsitzende Manfred Rouhs
"Unser Ziel ist der Einzug in den Berliner Landtag"
Dies ist allerdings unmöglich, da Berlin über keinen Landtag verfügt, sondern über ein Abgeordnetenhaus.
Doch auch bei Problemen auf kommunaler Ebene zeigen die Pro-Rassisten wieder einmal, dass sie eigentlich keine Kenntnisse haben. Auf der Internetseite von Pro Berlin (die wir aus ethischen Gründen nicht verlinken können und möchten) findet sich zwar kommunales wieder, wie ein Problem mit der Straßenbeleuchtung in Marzahn, die Erklärung dafür ist aber so formuliert, dass man alles wieder den "kriminellen Ausländern" anhängen kann.
"So wird die Umsetzung des geplanten "Integrationsgesetzes" Unsummen an Steuergeldern kosten. Unsere ausländischen Gäste scheinen den Berliner Politikern wichtiger zu sein als die eigene Bevölkerung. Während in Zukunft integrationsunwillige Ausländer vor Freude strahlen werden, gehen bei den Marzahnern langsam die Lichter aus."
Damit zeigt die "Pro-Bewegung" wieder einmal, dass von ihr nichts kommen wird ausser rassistischer Hetze.

Demonstration gegen Rassisten


Plakat bei der Demo
 Zeitgleich zur Eröffnung der Zentrale kam es auch zu Demonstrationen gegen die Islamhasser.
An diesen Beteiligten sich verschiedene Jugendorganisationen und Gewerkschaften.
 Drastische Worte zur Pro-Bewegung fand auch die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf Dagmar Pohle: "Haut doch einfach ab. Euch will doch keiner hier".
Veröffentlicht mit Genemigung der Freiheitsliebe
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